Environmental Scottish Sub-Urban Design to blend in and still stand out.


Die Gebäudefront passt sich den Nachbarhäusern an indem eine ähnliche Dachstruktur gewählt wurde.
Während sich die Süd-Seite zum Garten und zur Sonne hin öffnet.
Offen gestallteter Küchen- und Wohnbereich mit Blick nach Süden.

Lageplan
Grundrissplan des Erd- und Dachgeschoss
Nord-Ost Aufriss
NO-SW Schnitt
NO-SW Detail Schnitt

Struktur Model 1:50
Model auf dem Grundstücksmodel 1:50
Ansicht der Holzstruktur im Model 1:50

Das Haus ist konzipiert für eine fünfköpfige Familie mit zwei Kinder und einem Großelternteil. Daher wurde das Haus so gestaltet, dass alle essenziellen Räume wie die Küche, das Wohnzimmer und die Badezimmer im Erdgeschoss liegen während die Zimmer in der ersten Etage unter dem Dach und die Dachterrasse mit dem begrünten Flachdach den Eltern vorbehalten ist.

Das Gebäude nutzt eine schmale Baulücke in einer Wohnsiedlung im Nordosten Schottlands in einem Vorort der Stadt Aberdeens. Die umliegenden Häuser wurden circa in den 1970er Jahren gebaut und haben alle einen ähnlichen Stil. Um das neue Haus insbesondere optisch in die Siedlung einzufügen, wurde zur Straßenfront der Dachstil der Nachbarhäuser übernommen, während sich das Dach des Holzrahmenbaus nach Süden hin öffnet und viel Sonneneinstrahlung in den schmalen Bau lässt.

Während des gesamten Planungs- und Designprozess wurden verschiedenste Techniken und Tools verwendet, um das Gebäude und seine Anforderungen zu testen.

Als erstes wurden nach einer Grundstücksbesichtigung ein physisches und ein virtuelles 3D-Model erstellt, welche jeweils die Eigenschaften des Grundstücks darstellen und den Designprozess unterstützten.
Danach habe ich mit Skizzen ein Grundkonzept erstellt, welches zu dem Grundstück passen würde und habe dies im Anschluss daran mithilfe von SketchUp und FormIt modelliert und weiter angepasst.

Das SketchUp Model habe ich soweit verändert bis ich mit dem Grunddesign zufrieden war und habe es dann in Revit übertragen, um dort BIM kompatibel weiterzuarbeiten. Die BIM Kompatibilität erlaubte mir, in Revit nicht nur das Haus präzise weiter auszuarbeiten, sondern auch die Integration von Möbeln und anderen Objekten, das Testen der Gebäudefunktionalität mithilfe Autodesk InSight und die Übertragung des Models in Virtual Reality.

Des Weiteren wurde das externe Software Tool JPA genutzt, um die Energieverbrauchswerte und CO2-Werte zu errechnen und damit das Gebäude konform zu den in Schottland und UK geltenden Richtlinien zu planen. Für die weitere Umsetzung wurden auch Detailzeichnungen angefertigt und spezifische Materialien ausgewählt.

Für die Präsentation des endgültigen Entwurfs wurden die Tools, AutoCAD, Affinity Photo, Affinity Publisher und Revit Renders genutzt.